Stuttgart Rosenstein | Städtebaulicher Wettbewerb
Nahaufnahme auf das Architekturmodell. Das südliche Überwerfungsbauwerk ist zu sehen, daneben Bäume - alle Materialien stammen aus dem Architekturbedarf.

Der städtebauliche Wettbewerb

Der städtebauliche Wettbewerb

Im Juli 2018 startete der „Internationale offene städtebauliche Wettbewerb Rosenstein – Ideen für den neuen Stadtteil“, der zuvor von einer Bürgerbeteiligung begleitet wurde. Internationale Planungsbüros erhielten darin den Auftrag, beispielhafte Lösungen und Visionen für den neuen, für Stuttgart so wichtigen Stadtteil zu erarbeiten. Ziel des Wettbewerbs war es, ein städtebauliches Gesamtkonzept für das Zusammenleben und Arbeiten auf der Entwicklungsfläche vorzulegen. Auf Grundlage des Siegerentwurfs wird ein Rahmenplan für Stuttgart Rosenstein entwickelt.

Ablauf

Der Wettbewerb bestand aus zwei Phasen und einer sich dem Wettbewerb anschließenden Überarbeitungsphase. Startschuss für die erste Phase war im Juli 2018, als der Auslobungstext veröffentlicht wurde. Der offene Charakter des Wettbewerbsverfahrens gewährleistete eine hohe Bandbreite an Lösungsansätzen. 54 Planungsbüros nahmen teil. Im November 2018 leitete das Preisgericht die zweite Stufe ein, indem es elf Einreichungen in eine Vorauswahl aufnahm. Daraufhin konkretisierten die ausgewählten Teilnehmer ihre Entwürfe weiter. Dem Preisgericht gehörten Architekten, Stadt-, Raum- und Verkehrsplaner, weitere Fachleute sowie Gemeinderäte, der Oberbürgermeister Fritz Kuhn und Peter Pätzold, der Bürgermeister für Städtebau, Wohnen und Umwelt an.

Im April 2019 ermittelte die Jury die ersten vier Preisträger und rief zu einer Überarbeitung der erst- und zweitplatzierten Büros auf. Der im Juli 2019 gekürte Siegerentwurf der Arbeitsgemeinschaft asp Architekten GmbH und Koeber Landschaftsarchitektur GmbH dient als Grundlage für die weiteren Planungen der Landeshauptstadt Stuttgart. Im nächsten Schritt wird der Entwurf vom Amt für Stadtplanung in Zusammenarbeit mit den Planern in einen städtebaulichen Rahmenplan überführt.

Insgesamt sechs Personen gruppieren sich um ein Architekturmodell und erklären sich gegenseitig den Entwurf.
Die Planer von asp Architekten und Koeber Landschaftsarchitektur stellen ihren Siegerentwurf am 22. Juli 2019 im Stuttgarter Rathaus vor.

Von links nach rechts: Cem Arat, Geschäftsführer asp Architekten, Peter Pätzold, Bürgermeister für Städtebau, Wohnen und Umwelt der Stadt Stuttgart, Fritz Kuhn, damaliger Oberbürgermeister der Stadt Stuttgart, Prof. Dr. Franz Pesch, Vorsitzender des Preisgerichts, Jochen Koeber, Geschäftsführer von Koeber Landschaftsarchitektur sowie Markus Weismann, Geschäftsführer asp Architekten.