Stuttgart Rosenstein | Stadtteil für alle.
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Stadtteil für alle. Beteiligung zum geplanten Stuttgart Rosenstein

Vielen Dank für eure Teilnahme!

Vom 21. Juni bis zum 25. Juli 2022 fand die Beteiligung "Stadtteil für alle" zum Rahmenplan Stuttgart Rosenstein statt. Wir danken allen Teilnehmenden für ihre Beiträge. Egal ob sie vor Ort mitdiskutiert oder online ihre Stimme abgegeben haben. Ihre Meinung ist wertvoll für diese Stadt.

Die Beteiligung „Stadtteil für alle“ ist nach dem Memorandum Rosenstein 2016, der Beteiligung zum städte­baulichen Wettbewerb 2018 und dem Akteursprozess Vision Maker City 2021 die vierte Öffentlichkeitsbeteiligung für Stuttgart Rosenstein. Die Ergebnisdokumentation, Hintergründe und einen Ausblick auf die nächsten Schritte findet ihr auf dieser Seite.


Die Beteiligung

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In unserer Video-Dokumentation kommen die Teilnehmenden zu Wort.

Stuttgart Rosenstein soll ein Stadtteil für alle werden. Daher ist es besonders wichtig, die Bürgerinnen und Bürger frühzeitig und immer wieder in die Planungen einzubeziehen. So können wir gemeinsam mit den Menschen vor Ort das Quartier der Zukunft entwickeln. Entstehen soll ein lebenswertes Viertel für Junge und Alte, für Personen mit und ohne Behinderung, für Menschen mit ver­schiedenen kulturellen und sozialen Hintergründen.

Um möglichst viele Menschen in Stuttgart zu erreichen und reprä­sentative, am Gemeinwohl orientierte Entscheidungen treffen zu können, fußte die Beteiligung „Stadtteil für alle“ auf drei Standbeinen: öffentlichen Veranstaltungen, Themenabenden mit einer repräsentativen Gruppe und einer breit angelegten digitalen Beteiligung.

Online-Beteiligung

Vom 23. Juni bis zum 25. Juli 2022 konnten Interes­sierte an der Online-Beteiligung zu Stuttgart Rosenstein teilnehmen. Entlang der drei Themen Nutzungen, Freiraum und Mobilität wurden Fragen beantwortet und Positionen zum Stadtent­wicklungsprojekt bezogen. Die Teilnehmenden bewerteten ver­schiedene Aspekte der Planung in einem Spektrum von „Ich stimme voll zu“ bis „Ich stimme nicht zu“. Ihre Entscheidungen begründeten sie an­schließend in ihren eigenen Worten.

Insgesamt erfreute sich die On­line-Beteiligung großer Resonanz: So nahmen insgesamt 373 verifizierte Personen teil und es wurden 535 Frage­bögen ausgefüllt. Diese verteilen sich auf die Themenfelder Nutzungen: 252 ausgefüllte Fragebögen, Freiraum: 117 ausgefüllte Fragebögen und Mobilität: 166 ausgefüllte Fragebögen. Inner­halb der Themenfelder erntete das aktuelle Freiraumkonzept die größte Zustimmung (53 Prozent stimmten voll zu). Geteiltes Echo fand beispiels­weise die Frage „Ich würde gerne auf ein eigenes Auto verzichten, wenn das bedeutet, dass meine Miete dann deutlich preiswerter als die eines Auto­besitzers ist.“ Eine knappe Mehrheit von 51 Prozent stimmte dieser Aussage zu. Alle Ergebnisse findet ihr in der vollständigen Ergebnisdokumentation.

Mehrere Screenshots der Online-Beteiligung des Beteiligungsprozesses "Stadtteil für alle".
Die Online-Beteiligung ergänzte die Diskussionsabende und gliederte sich ebenfalls in drei Themen: Nutzungen, Freiraum und Mobilität. Insgesamt wurden 535 Fragebögen ausgefüllt.
Wie es mit den Ergebnissen weitergeht

In den Veranstaltungen, Diskussionen und der digitalen Beteiligung formu­lierten alle Beteiligten zahlreiche Wün­sche, Anforderungen und Kritikpunkte. Im Anschluss an den Prozess werden diese nun dokumentiert, geordnet und analysiert. Die vollständige Dokumen­tation findet ihr hier.

Auf dieser Grundlage prüft die städtebauliche Planung ge­meinsam mit den beauftragten Büros, welche Schlüsse sich aus den Ergeb­nissen ziehen lassen und wie sie in die weitere Planung einfließen können. Dabei werden die Anregungen und Wünsche aus der Beteiligung auf Um­setzbarkeit geprüft, denn nicht alle Vorstellungen sind planerisch oder technisch realisierbar. Auch muss abge­wogen werden: Bei einigen Fragestel­lungen gehen die Meinungen der Teil­nehmenden stark auseinander – welche Schlüsse lassen sich daraus ziehen und welche Lösungen entwickeln? Die geprüften Ergebnisse werden anschlie­ßend in den politischen Gremien vor­gestellt und diskutiert. Die Zustimmung des Gemeinderats ist für die Umsetzung eine Voraussetzung.

Anschließend wer­den die Ergebnisse in den Rahmenplan integriert und auch für darauffolgende Planungsschritte fixiert. Der fertige Rahmenplan wird schließlich in den Gremien und Ausschüssen vorgestellt und beschlossen – ein Meilenstein für das Stadtentwicklungsprojekt.

Collage zeigt das ehemalige Überwerfungsbauwerk umgeben von einem neu angelegten See
Auch der Umgang mit Bestandsbauwerken wie z. B. dem Überwerfungsbauwerk wurde thematisiert: Welche Potenziale stecken in einem solchen Bauwerk? Welche Nutzungen lassen sich vielleicht darin realisieren?