Stuttgart Rosenstein | Ergebnisse Werkstattverfahren A3
nahansicht von stadtmodell mit durchsichtiger rechteckiger box im vorderen rechten bildabschnitt, daneben und davor modellbäume, dahinter farbige offene modellblöcke.

„Labor für die Zukunft“: Leitmotiv für das Teilgebit A3 ausgezeichnet

Das kooperative Werkstattverfahren zum Teilgebiet A3 wurde am 27. Februar 2026 entschieden. Mit dem Abschluss des Verfahrens ist ein wichtiger Meilenstein erreicht. Zwei Konzepte wurden als Sieger ausgezeichnet, die in einem nächsten Schritt dem Gemeinderat vorgelegt werden. Im Folgenden werden alle Wettbewerbsbeiträge vorgestellt.

Skizze des Areals A3 mit Gebäuden in weiß, Parkflächen in grün, grauer Himmel, Lichtaugen des künftigen Stuttgarter Bahnhofsdachs sind  zu sehen.

Boden wir Stadt
In dem Konzept von Atelier Le Balto und Studio VlayStreeruwitz wird der auf der Fläche A3 vorhandene Boden als zentrale Ressource verstanden. Eine gezielte Umschichtung lässt unterschiedlich hohe Plateaus entstehen, die eine offene, robuste Struktur für zukünftige Stadtent wicklung bilden. Die „Plateau-Terrassen“ schaffen einen flexiblen, bespielbaren Raum als offene Werkstatt der Zukunft. Hier ordnen sich schrittweise mehrere kleinteilige Gebäude für unterschiedliche Nutzungen an. Im Ergebnis entsteht ein Wechselspiel aus gebautem Boden und wachsender Landschaft.


Dieses Konzept ist mit dem ersten Preis ausgezeichnet worden. 

Isometrie gezeichnet von Baukörpern eines der beiden Siegerentwürfe: dreieckig anmutende Gebäude, versetzt zueinander mit Plätzen/Wegen dazwischen.

Stadtarena
Das Team HaasCookZemmrich Studio 2050 mit HenningLarsen und Transsolar sieht im Sinne einer „Stadtarena“ einen offenen, wandelbaren Stadtbaustein vor. Die Gebäude sind in unterschiedlichen Höhen versetzt angeordnet, wodurch abwechslungsreiche Plätze, Durchblicke und Verbindungen entstehen. Darin sind zunächst ein Zukunftslabor und ein Kulturhaus vorgesehen. Zwischen den Baukörpern gibt es viel fältige Grün- und Wasserflächen und Wege, die qualitäts volle Auf enthaltsbedingungen schaffen. Der Entwurf macht Stuttgart als kreativen, zukunftsfähigen Standort erlebbar.


Dieses Konzept ist mit dem ersten Preis ausgezeichnet worden.

Visualisierung Gebäude mit erkennbarem Tragwerk der ehemaligen Bahnsteigüberdachung, das begrünt wurde. davor ein platz mit menschen und wiese. himmel ist im abendrot.

Social Innovation Hub
Das Konzept die O.A.S.E. von CITYFÖRSTER und TREIBHAUS ist ein gemeinwohlorientierter Social Innovation Hub. Als „Offener Aneignungs- und Sozialer Entwicklungsraum“ schafft es einen konsumfreien, witterungsgeschützten und zugleich durchlässigen Stadtraum, der klimatischen und sozialen Schutz verbindet. Das wiederverwendete Tragwerk der ehemaligen Bahnsteigüberdachung bildet einen robusten Rahmen aus Bestand und Ergänzung, verbessert das Mikroklima durch Begrünung und Photovoltaik und definiert ein flexibles Gefüge aus Innen- und Außenräumen. 


Dieses Konzept hat eine Anerkennung erhalten. 

visualisierung von gebäuden, die versetzt ineinander gebaut sind, stark begrünt, auch auf den dächern. davor große wiese mit menschen drauf. blauer himmel.

Käpsele
Das Team PPAG OLA Project GmbH hat das Konzept "Käpsele" entwickelt. Es versteht sich als Zukunftslabor und öffentlich begehbarer Stadtbaustein mit Symbolkraft: ein identitätsstiftender Hybrid aus Haus und Berg – offen, urban und gemeinschaftlich. Im Zentrum steht das Zukunftslabor, ergänzt durch Maker-Space, Co-Working, experimentelles Wohnen und innovative Gastronomie. Eine diagonale, dichte Struktur organisiert kurze Wege und 24/7-Lebendigkeit; alle Bereiche sind öffentlich zugänglich. Eine hohe Durchlässigkeit, vielfältige Raumtypen und die Verschmelzung von Architektur und Landschaft prägen das Stadtbiotop. 

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