Stuttgart Rosenstein | Verschiebung von Stuttgart 21: Folgen für den…

Verschiebung von Stuttgart 21: Folgen für den Städtebau

Hintergrund
Vogelperspektive auf die gläsernen Lichtaugen am Manfred-Rommel-Platz, drei Kräne und "Fernwanderweg" zu sehen, S-Ost im Hintergrund

Am 26. Juni 2026 hat die Deutsche Bahn das neue Konzept für die Inbetriebnahme des Durchgangsbahnhofs vorgestellt. Der Durchgangsbahnhof soll Ende 2031 in Betrieb gehen. Die Verschiebungen wirken sich auf die Entwicklung von Stuttgart Rosenstein aus. Unser FAQ erläutert, welche Teile betroffen sind und mit welchen Auswirkungen zu rechnen ist.

  1. Fahrgäste aus Stuttgart, der Region und aus ganz Europa erleben Stuttgarts zentralen Knotenpunkt weiterhin als Baustelle mit langen Wegen und vielen Einschränkungen. Die architektonisch herausragende neue Bahnhofshalle bleibt verschlossen – ein schlechtes Bild für Stuttgart.
  2. Die Baustellensituation im Herzen der Stadt verlängert sich. Einschließlich aller Einschränkungen für die Fahrgäste und den Verkehr rund um den Hauptbahnhof.
  3. Die Umgestaltung des Bahnhofsumfeldes wird ausgebebremst. Insbesondere die Verkehrsberuhigung auf dem Arnulf-Klett-Platz ist von der Fertigstellung des Bahnhofs abhängig.
  4. Rund 5.000 Wohnungen im geplanten Stuttgart Rosenstein können erst später entwickelt werden.
  5. Die Potenziale Stuttgarts als gut angebundener und attraktiver Lebens- und Wirtschaftsstandort werden nicht gehoben. Denn die verbesserte Einbindung Stuttgarts in die europäische Magistrale von Paris bis München, Wien und Budapest bleibt vorerst aus.

Die Landeshauptstadt erwartet daher, dass die Deutsche Bahn die Beeinträchtigungen durch die Baustelle für die Menschen in Stadt und Region bestmöglich abmildern wird, so wie Bahnchefin Evelyn Palla es persönlich versprochen hat. Insbesondere die Wegeführung am Hauptbahnhof muss schnellstmöglich verbessert werden. Für die Eröffnung von Stuttgart 21 zählt nun eines: Verlässlichkeit.

Gegenüberstellung links: Luftbild von der Entwicklungsfläche für STuttgart Rosenstein mit weißen Umrandungen, welche die Teilgebiete zeigen. Rechts: Rahmenplan mit Beschriftungen, wo welche Nutzung verortet wird.
Auf den Entwicklungsflächen A und B liegt heute das Gleisvorfeld des Kopfbahnhofs. Erst nachdem der Kopfbahnhof außer Betrieb gegangen ist, kann dort das Stadtentwicklungsprojekt Stuttgart Rosenstein umgesetzt werden.