Stuttgart Rosenstein | Baustart C1
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Von der Vision zur Baustelle: Maker City legt 2026 los

Auf der Entwicklungsfläche in Stuttgart-Rosenstein wird es konkret: 2026 startet der Bau des Teilgebiets C1. Bereits im Mai gehen die Erschließungsarbeiten in die Ausschreibung, bis August 2026 erfolgt die Vergabe. Mitte September soll der Baustart erfolgen – und damit beginnt für das Projekt die Phase, in der aus Plänen Realität wird.

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Auf dem Teilgebiet C1 der Maker City ist ein produktives Kreativquartier geplant. Auf insgesamt 7,8 Hektar Fläche wird nun Schritt für Schritt ein neues Quartiter entstehen, in dem Wohnen und Arbeiten eng zusammengehören.

Auf dem Baufeld C1 rund um die Wagenhallen wird nach umfassenden, erfolgreichen Vorarbeiten im Bereich Planung jetzt fleißig gebaggert, um die Voraussetzungen für den Bau der Maker City für Stuttgart Rosenstein zu schaffen.

Was in der Maker City entsteht

Der Rahmenplan Stuttgart Rosenstein sieht für das Teilgebiet C1 der Maker City ein produktives Kreativquartier vor. Auf insgesamt 7,8 Hektar Fläche wird nun Schritt für Schritt ein neues Quartier entstehen, in dem Wohnen und Arbeiten eng zusammengehören.

Drei zentrale Teilprojekte sind hier vorgesehen: der Bau der Interimsspielstätte für die Württembergischen Staatstheater, der Quartiershub samt Energiezentrale und die Nachbarschaften der „Öko- und Sozialpioniere“ sowie der „Pioniere Urbaner Produktion“.

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Was bisher geschaf

Bevor gebaut werden kann, musste viel vorbereitet werden. Die Entwicklung von Stuttgart Rosenstein ist auf dem Teilgebiet C1 also bereits in vollem Gange. Was bereits geschehen ist:

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Auf dem Luftbild des Teilgebiets C1 sind die verschiedenen Baufelder gut zu erkennen, die einzeln und schrittweise entwickelt werden.

Auf den Baufeldern 1-3 ist zunächst Platz für das temporäre Opernhaus, das anschließend für die Nachbarschaft der Pioniere Urbaner Produktion weiterentwickelt wird - ein Wohngebiet, das zusätzlich Produktion und Dienstleistung im urbanen Raum ansiedelt. Auf Baufeld 4 entsteht der Quartiershub samt Energiezentrale als essentieller Ankerpunkt des gesamten Teilgebiets. Auf den Baufeldern 5-7 wird die Nachbarschaft der Öko-und Sozialpioniere für neue Formen gemeinschaftlichen Wohnens gebaut.

Was in diesem Jahr passiert
  • Die Flächen werden im Verlauf des Jahres 2026 vollständig freigemacht.
  • Alle Eidechsen werden bis September 2026 umgesiedelt sein.
  • Das Energiekonzept wird weiter ausgearbeitet, sodass die Energiezentrale weiter Gestalt annehmen und der Ausbau des Nahwärmenetzes durch die Energiedienste Stuttgart (EDS) vorangetrieben werden kann.
  • Allem voran steht der Bau der Erschließungsstraßen. Die Arbeiten für Straßen, Kanäle und Leitungen der Ver- und Entsorgungsinfrastruktur werden Anfang Mai offiziell ausgeschrieben. Bis Anfang August sollen die Leistungen an Baufirmen vergeben werden. Das ist die Basis dafür, dass im September 2026 die Bauarbeiten beginnen.

Im Einzelnen handelt es sich bei den Erschließungsstraßen um folgende Maßnahmen:

  • Die bestehende Hedwig-Dohm-Straße wird verlängert und dient künftig als Haupterschließungsstraße im C1-Areal. Die zukünftigen Baufelder werden im weiteren Verlauf über Mischverkehrsflächen (Planstraßen A bis I) erschlossen.
  • Der Gehweg entlang der zukünftigen Hedwig-Dohm-Straße wird zunächst nicht fortgeführt, da die Hedwig-Dohm-Straße weiterhin die Funktion einer Baustraße zu den angrenzenden Baustelleneinrichtungsflächen der DB hat. Ein endgültiger Ausbau gemäß Bebauungsplan ist hier erst nach Nutzung durch die DB möglich. Die fußläufige Erschließung der Quartiere wird über die restlichen Mischverkehrsflächen sowie den Weg 4 gewährleistet.
  • Basierend auf der Idee eines autoarmen Quartiers werden die Mischverkehrsflächen überwiegend als Fußgängerzone mit Lieferverkehr/Anliegerverkehr frei beschildert.

Grundlage der Erschließungsplanung ist gemäß Bebauungsplan die Umsetzung des Schwammstadtkonzepts. Das bedeutet, dass…

  • das Gebiet so geplant wird, dass Regenwasser möglichst natürlich abfließen kann – so wie es ohne Bebauung der Fall wäre.
  • entlang der Straßen und in den Grünstreifen Bäume gepflanzt werden. Weitere Grünflächen werden später gestaltet und bepflanzt.
  • zusätzlich spezielle Mulden angelegt werden, in denen sich Regenwasser sammeln kann. Dort kann es langsam versickern, verdunsten oder kontrolliert weitergeleitet werden.
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