Stuttgart Rosenstein | Siegerkonzepte A3

Zwei Auszeichnungen für eine Zukunft!

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Preisverleihung Werkstattverfahren

Mit einer feierlichen Ausstellungseröffnung im Ausstellungsraum Stuttgart Rosenstein ist am 3. März das kooperative Werkstattverfahren für das Teilgebiet A3 offiziell abgeschlossen worden. Dabei wurden die Ergebnisse vorgestellt und zwei gleichrangige Siegerkonzepte ausgezeichnet.

Das Areal A3 liegt in prominenter Lage direkt am künftigen Hauptbahnhof, zwischen Manfred-Rommel-Platz und Europaquartier. Hier soll das markante Eingangstor zum neuen Stadtteil Stuttgart Rosenstein entstehen – ein identitätsstiftender Ort mit Strahlkraft für die gesamte Stadt.

Ein gemeinsames Leitmotiv: Der Freiraum als Herzstück

Beide ausgezeichneten Teams – Atelier Le Balto mit Studio VlayStreeruwitz sowie HaasCookZemmrich Studio 2050 mit Henning Larsen und Transsolar – eint ein klares Leitmotiv: mehr Grün, hohe Aufenthaltsqualität und eine langfristig weiterentwickelbare Struktur.

Der Freiraum wird zum prägenden Element. Er bestimmt die räumliche Ordnung und bildet den Rahmen, in dem sich Gebäude und Nutzungen schrittweise entwickeln können. Ankernutzung ist das Zukunftslabor, das bereits im internationalen Ideenwettbewerb „Raum für Ideen“ 2024 prämiert wurde.

Das Teilgebiet A3 wird künftig als „Labor für die Zukunft“ gedacht – ein Ort für Wissensvermittlung, Werkstätten, Kultur und Ausstellungen zu Klima, Technologie, Forschung und Gesellschaft. Ergänzt wird das Angebot durch alltagsnahe, auch konsumfreie Nutzungen für die Stadtbevölkerung.

Alle Details zu den vorgestellten Konzepten und den Auszeichnungen gibt es hier.

Ein kooperativer Prozess als Grundlage

Grundlage des Werkstattverfahrens war der internationale Wettbewerb „Raum für Ideen“ 2024. Anders als klassische Wettbewerbe setzte das anschließende Verfahren seit Herbst 2025 auf Dialog und Kooperation. Vier interdisziplinäre Teams arbeiteten gemeinsam mit einem Beratungsgremium daran, die Ideen zu schärfen und in eine tragfähige städtebauliche Leitidee zu überführen.

Die beiden ersten Preisträger erhalten jeweils 6.000 Euro. Eine Anerkennung in Höhe von 3.000 Euro ging an den Beitrag „Social Innovation Hub für Stuttgart“ des Teams Cityförster mit Treibhaus.

Nächste Schritte und Ausstellung

Die Empfehlung aus dem Werkstattverfahren wird nun dem Gemeinderat vorgelegt. Das ausgezeichnete Nutzungskonzept bildet die Grundlage für eine Machbarkeitsstudie sowie für die Entwicklung eines Betriebs- und Akteurskonzepts.

Mit dem Abschluss des Verfahrens ist ein zentraler Meilenstein erreicht: Das Teilgebiet A3 rückt von der konzeptionellen Phase in die konkrete Umsetzungsplanung – und damit näher an die Realisierung eines lebendigen, öffentlich wirksamen Eingangstors für Stuttgart Rosenstein.

Alle vier erarbeiteten Konzepte sind vom 4. März bis 12. April 2026 im Ausstellungsraum Stuttgart Rosenstein zu sehen – dienstags bis sonntags von 12.30 bis 18.00 Uhr.