Engagment schafft lebendigen Stadtbezirk
Gestern, am Montag den 27.April 2026 fand auf dem Pariser Platz 3A in der Sparkassenakdemie die Einwohnerversammlung des Stadtbezirks Nord statt. Bereits ab 17:30 hatte man die Möglichkeit sich über die Entwicklungen und Projekte im Stadtbezirk zu informieren. Man konnte mit verschiedenen Personen wie den Vertretern der Verwaltung ins Gespräch kommen. Um 19 Uhr führte Oberbürgermeister Nopper durch die Versammlung.
Zunächst wurde das grundlegende Projekt Rosenstein vorgestellt. Durch den zukünftigen unterirdischen Durchgangsbahnhof wird der heutige Kopfbahnhof nicht mehr benötigt. Auf dieser 85 Hektar großen Fläche soll der neue Stadtteil Rosenstein entstehen.Es wurden die grundlegenden Änderungen für den Stadtbezirk Nord genannt. Stuttgart Nord hat bei diesem Projekt eine große Bedeutung, da es den Rosensteinpark, den unteren Schlossgarten, sowie das Nordbahnhofsviertel grenzt. Es sollen vier Nachbarschaften sowie 2.680 bis 3.250 Wohnungen entstehen. Außerdem sollen 14 Kindertagesstätten und zwei Bildungscampus mit Schulformen und Sportanlagen entstehen. Ein 19 Hektar großer Park der den Nordbahnhof, das Rosensteinquatier und die Maker City verbindet bietet neue Fuß- und Radwege. Eine neue S-Bahn Station in der Mitte soll die verkehrliche Anbindung des Stadtbezirks Nord verbessern.
Ziel der Versammlung war es die Bürgerinnen und Bürger des Stadtbezirks Nord bestmöglich in die Planung von Rosenstein mit einzubeziehen. Die Bezirksvorsteherin Sabine Mezger nannte den persönlichen Austausch ein „großes Anliegen“, da „ein lebendiger Stadtbezirk vom Engagement der Einwohner und Einwohnerinnen“ lebe. Helfend sind hierfür die Ausstellung „Rosenstein“ und das Gläserne Büro im Nordbahnhofsviertel