Werkstattverfahren A3: Vier Teams, ein Ergebnis
Vier interdisziplinäre Teams arbeiteten im Auftrag der Landeshauptstadt Stuttgart daran, Entwicklungsmöglichkeiten und Potenziale für das Teilgebiet A3 zu konkretisieren. Nun werden die Ergebnisse vorgestellt.
Mit dem Teilgebiet A3 steht einer der zentralsten Orte im neuen Stadtteil Stuttgart Rosenstein im Fokus der Stadtentwicklung. Direkt am künftigen Hauptbahnhof, zwischen Manfred-Rommel-Platz und Europaquartier, soll ein öffentlicher Stadtbaustein entstehen, der als Eingangstor für Stuttgart Rosenstein wirkt. Nun befindet sich das Projekt in einer entscheidenden Phase: dem Abschluss des kooperativen Werkstattverfahrens. Am 3. März 2026 findet die öffentliche Ergebnispräsentation statt.
Vom „Raum für Ideen“ zur konkreten Perspektive
Den Ausgangspunkt bildete der internationale Ideenwettbewerb „Raum für Ideen“ im Jahr 2024. Gesucht waren keine fertigen Entwürfe, sondern Visionen und Nutzungsideen für diesen besonderen Ort. Fünf prämierte Ideen dienten anschließend als Grundlage für das Werkstattverfahren, das im Herbst 2025 gestartet ist.
Seitdem arbeiten vier interdisziplinäre Teams im Auftrag der Landeshauptstadt Stuttgart daran, Entwicklungsmöglichkeiten und Potenziale für das Teilgebiet A3 zu konkretisieren. Ziel ist es, aus unterschiedlichen Blickwinkeln eine gemeinsame Leitidee für die zukünftige Nutzung und Identität des Areals zu entwickeln.
Charakteristisch für das Werkstattverfahren ist der enge Austausch: Die Teams arbeiten nicht isoliert, sondern im Dialog miteinander und mit einem begleitenden Beratungsgremium.
Der Weg zum Abschluss
In den kommenden Wochen schließen die Teams ihre Arbeiten ab. Den formalen Abschluss des Verfahrens bildet ein interner Abschlussworkshop Ende Februar, bei dem die Ergebnisse zusammengeführt, bewertet und eine Empfehlung für das weitere Vorgehen erarbeitet wird.
Am 3. März 2026 um 19 Uhr lädt die Landeshauptstadt Stuttgart zur öffentlichen Ergebnispräsentation des Werkstattverfahrens A3 ein. Im Ausstellungsraum Stuttgart Rosenstein (Eichstraße 9) werden die Arbeiten erstmals gezeigt, die prämierten Konzepte bekannt gegeben und der bisherige Planungsprozess nachvollziehbar gemacht.
Die Empfehlung aus dem Werkstattverfahren wird dem Gemeinderat vorgelegt. Auf dieser Basis soll das ausgezeichnete Nutzungskonzept Grundlage für eine Machbarkeitsstudie werden und den Ausgangspunkt für die Entwicklung eines tragfähigen Betriebs- und Akteurskonzepts bilden.